Monoethanolaminthiolaktat

(Monoethanolamin-2-mercaptopropionat) CAS# 54266-38-5, EC# 259-050-9

Strukturformel

Von Dr. Ralph Evans wurde in Hoboken, New York, USA, in den 1940er Jahren zunächst Thioglykolsäure (TGS) als Reduktionsmittel in Dauerwellen, den sogenannten Kaltwellen, eingesetzt. Mittlerweile werden überwiegend die Salze der Thioglykolsäure verwendet.

In den 1990er Jahren hat BRUNO BOCK mit der Produktion der weniger toxischen Thiomilchsäure sowie seines nicht giftig eingestuften Salzes Ammoniumthiolaktat und des Monoethanolaminthiolaktats als Alternativsubstanzen begonnen.

Ammoniumthiolaktat wird als Alternative oder zusätzlich zu den Salzen der Thioglykolsäure, Ammoniumthioglykolat oder Monoethanolaminthioglykolat, in Dauerwellen eingesetzt.

Eigenschaften

Die reduzierende Wirkung der SH-Gruppe des Monoethanolaminthiolaktats spaltet Schwefelbrücken in der Haarstrukur auf; die Haare werden dabei z.B. auf Lockenwicklern in ihre neue Form gebracht. In einem zweiten Schritt werden die Schwefelbrücken durch eine Oxidationsreaktion z.B. mit Wasserstoffperoxid wieder verknüpft. Deshalb ist Monoethanolaminthiolaktat prädestiniert für die Anwendung im Bereich Dauerwellen.

Produktionsstätten/Standorte

Als führender Hersteller von Monoethanolaminthiolaktat, bieten BRUNO BOCK und EVANS CHEMETICS eine hervorragende Qualität  und verlässlichen Lieferservice an mit ihrem Produktionstandort in Marschacht, Deutschland (nahe Hamburg) sowie den Verkaufsbüros in Marschacht und in Teaneck, New Jersey für die USA.

Anwendungsgebiete:

Monoethanolaminthiolaktat wird von BRUNO BOCK als hochreine Kosmetik-Qualität hergestellt.

Details zu Monoethanolaminthiolaktat

ProduktnameKonzentrationVersion
Monoethanolaminthiolaktat63 %

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